Vom Gren Btl 31 bis zum Jg Btl 512

JgBtl_512

Das Bataillonswappen



Im Jahre 1959, als die Gliederung und Umbenennungdes Bataillons in Panzergrenadierbataillon 171 erfolgte, ist dies Wappen enstanden und in seiner ursprünglichen Form, trotz aller Unterstellungswechsel, Umgliederungen und Umbenennungen unverändert erhalten geblieben.
Es zeigt rechts das silberne Nesselblatt, den "Schleswig`schen Stern", auf rotem Grund, so übernommen aus dem Verbandsabzeichen der 6. Panzergrenadierdivision und dem Landeswappen SCHLESWIG-HOLSTEINS, um so die Verbundenheit des Verbandes zum Land und zum ersten Divisionskommando auszudrücken. Auf der rechten Seite des Wappens ist der "EICHENBRUCH" in grün auf silbernem Grund dargestellt, der als äußeres Erkennungszeichen am 2. August 1942 an die Jägertruppe vergeben worden ist, und noch heute das grüne Barett der leichten Infanterie ziert.
Die Wappenhälften werden von einem goldenen Schwert getrennt, das als Symbol für Kampfeswille und Schlagkraftdie Einsatzbereitschaft des Bataillon dokumentieren soll.

Die am 01.07.1956 von der Bundeswehr übernommenen Angehörigen der 1. Abt. der GSG 7, mit der
1. - 4. Hundertschaft in Lübeck stationiert, werden in die Dounaumont-Kaserne nach Hamburg-Wandsbeck verlegt, sie bilden den Grundstock für das
Grenadierbataillon 31.
Am 01.04.1957 wird das Grenadierbataillon 31 nach Buxtehude,Estetal-Kaserne

 

in die Estetal-Kaserne verlegt.

 

 

 

Die folgenden Informationen sowie die Informationen zum Bataillonswappen stammen aus der Chronik des Jg Btl 512.
Die Verfasser: "Otl a.D.d.R. Peter , Hptm a.D. Thießen, und StFw Siebert, Oldenburg/Putlos am 15.Mai 1992" >

Am25. Januar 1957 bereitet die Buxtehuder Bevölkerung ihren Soldaten einen begeistertenbürgermeister Empfang. Die Stadt prangt im Flaggenschmuck blaugelber Fahnen. Etwa 5000 Menschen stehen Spalier und werfen kleine Blumensträuße in die einmarschierende Truppe.

Die Zeitung schreibt:

"Der gestrige Tag wird für die Buxtehuder Einwohner, aber auch für die Soldaten der sieben Bundeswehrkompanien, die den Einmarsch miterleben durften, unvergeßlich sein. Er war ein Glanzpunkt im öffentlichen Leben der Stadt, wie sie ihn nach dem Kriege noch nicht gehabt hat.

Wenn auch nicht alles Jubel und Begeisterung war, was unter der 5000-köpfigen Zuschauermenge Spalier bildete, so war es doch unverkennbare Anteilnahme, und auf den Gesichtern war alles zu sehen: Von der Neugier, wie die neue Bundeswehr wohl aussieht, bis zu tiefster Ergriffenheit mancher älteren Leute, die auch bei den einziehenden Soldaten Eindruck hinterlassen.0 Die Soldaten marschierten mit ruhigen, ernsten Gesichtern, denen man zum Teil Ergriffenheit ansah, gar nicht zackig, aber in überzeugender stiller Ordnung, die fast ohne Kommandos war eine nach dem erstenAugenschein vorbildliche Truppe."


Grenadierbataillon 31

Das neu aufzustellende Bataillon erhält die Bezeichnung Grenadierbataillon 31grenbtl.31
und ist in 6 Kompanien aufgegliedert.
Das Bild zeigt die erste Bataillonsgliederung mit der dazugehörigen Stellenbesetzung zum1. Juli 1956:

Aus diesen ersten Anfängen stammt auch das Symbol des Igels als Ausdruck der Wehrhaftigkeit. Der Bataillonsigel findet bis heute Verwendung auf Bataillons- und Kompanieebene.

               

 

 

Kleine Chronik der Aufbauphase


1. August 1956               Abgabe von 20 Soldaten zur Aufstellung                                        der Divisionstruppen
20. August 1956             50 Soldaten werden zur                                        Unteroffizierlehrkompanie nach                                        ANDERNACH in Marsch gesetzt.
27. August 1956             Einweisung bei der Annahmestelle für  Freiwillige in HAMBURG:
                                       Werbung von Freiwilligen direkt durch das Bataillon, Bewerbungen beim Bataillon.                                        Jeder 31iger erhält für einen geworbenen Freiwilligen 1 Tag Sonderurlaub.
31. August 1956             Meldung des ersten Freiwilligen
17. September 1956       Die ersten 102 Freiwilligen werden bei der 3. Kompanie eingestellt.

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