RESERVISTEN-RATINGEN
Im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V

EAKK-Ausbildung

(EAKK = Einsatzvorbereitende Ausbildung zur Konfliktverhütung und Krisenbewältigung.)

Reservisten der Kreisgruppe Rhein-Ruhr trainieren den Einsatz in Eskalationen.


Z wei Kameraden der RK-Ratingen, Olt d.R. Frank Göpper und OG d.R. Guido Hallebach sowie weitere Kameraden aus der Kreisgruppe nahmen an der Ausbildung teil.

Die Reservisten der Kreisgruppe Rhein-Ruhr empfing am 29.08.2009 in der Schill-Kaserne in Wesel im Rahmen der EAKK-Ausbildung ein ganz besonderes Thema. Ziel dieser Ausbildung war, in Rollenspielen einer zur Gewaltanwendung bereiten Gruppe sich derer Angriffe zu erwehren und am Durchdringen eines Sperrbezirkes zu hindern bzw. zurückzudrängen. 034.jpg

Hierzu mußte natürlich zuerst Vorarbeit geleistet werden. Die Ausbildung hatte Maj d. R. Gelen vorbereitet und auch selber übernommen. Um das Ergebnis schon vorweg zu nehmen, Maj Gelen gestaltete die Ausbildung äußerst interessant, es trat zu keiner Zeit bei den Teilnehmern nachlassendes Interesse auf, im Gegenteil, sie zeigten volles Engagement und "Feuereifer" .

Anfangs wurde zunächst die körperliche Stabilität geübt. Um nicht unterlegen zu sein, sind verschiedene Körperhaltungen bei unterschiedlichen Angriffen anzuwenden und Abwehrmechanismen zum Selbstschutz einzusetzen. Auch die Waffe G 36 015.jpg
war zum Gebrauch eingesetzt. Maj Gelen ging hier nach der Vorschrift ....... vor, die Teilnehmer waren daher auch entsprechend mit Helm, Schutzschild, Schlagstock und Waffe ausgestattet. Zunächst traten die Teilnehmer paarweise auf, und zwar als Angreifer und Verteidiger. 023.jpg
Das Angriffs- und Abwehrverhalten wurde somit in kleinem Rahmen geübt, so daß Maj Gelen auf Fehler hinweisen und diese korrigieren konnte.

In einer etwas ausgiebigeren Pause hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sich den bisherigen Ausbildungsstand noch einmal zu verinnerlichen. 026.jpg


Der anschließende gespielte Einsatz geschah in großem Gruppenrahmen. Eine Gruppe Angreifer provozierte durch Schlachtrufe und Wurfgeschosse und drang auf die Verteidiger ein. 030.jpg
Diese bildeten eine geschlossene Linie, schützten sich durch die Schilde unterhalb und oberhalb

(siehe Foto). 029.jpg
Da es den Angreifern auch gelang, die Sicherung zu durchbrechen, auch dieser Fall wurde vorher geübt, bildeten kleine Gruppen (3-4 Mann) stützpunktartige Verteidigungen. Abschließend konnte ein voller Ausbildungserfolg verzeichnet werden.

Zweiter Ausbildungsbereich war die Fahrzeugkontrolle. Hier hatte sich Olt d. R. Dr. Wagner so einige kleine Gemeinheiten und Überraschungen hinsichtlich An- und Unterbringen von Sprengmitteln im und am Fahrzeug einfallen lassen. Es stand ein Wolf 11 zur Verfügung, bei dem u. a. eine Handgranate im Verbandskasten, ein Sprengsatz jeweils im Motorraum, in den Sitzbereichen und unter dem Fahrzeug angebracht waren. Natürlich wurde von einigen untersuchenden Kameraden nicht alle Gefahren entdeckt, teilweise durch Unhandlichkeit zur Explosion gebracht. Diese Station zeigte den Teilnehmern auch, wie leicht es ist, Sprengmittel anzubringen und wie schwer, diese immer zu finden und gegebenenfalls unschädlich zu machen.

Beide Ausbildungsbereiche zeigten aber auch, daß in der Durchführung stets die volle Aufmerksamkeit für den eigenen Sicherheitsbereich ,der Verlaß auf die unmittelbaren Kameraden und unbedingte Disziplin gefordert sind.