RESERVISTEN-RATINGEN
Im Verband der Reservisten der Deutschen Bundeswehr e. V

Die neue Konzeption der Reserve (KdR)… … eröffnet durch die Übertragung weiterer Aufgaben neue Perspektiven für Reservisten und fördert die Professionalität der Reserve!
Die Reserve bleibt weiterhin die Grundlage für die Aufwuchsfähigkeit der Bundeswehr. Als „Staatsbürger mit Uniform“ verstärken und unterstützen Reservisten die Bundeswehr und haben zusätzlich zu ihrer Mittlerrolle für die Bundeswehr in der Gesellschaft nun den Heimatschutz als weitere wesentliche Aufgabe. Dies eröffnet, neben der verstärkten Ausbildung von Reservisten als Mittler, neue Freiräume, die gestaltet werden können und zusätzliche Beorderungsmöglichkeiten in der Region. Neben den ZMZ-Stützpunkten und den über 400 Bezirks- und Kreisverbindungskommandos bergen in Zukunft vor allem die neu aufzustellenden Ergänzungstruppenteile eine Fülle vielseitiger Verwendungsmöglichkeiten. Hinzu treten die 25 Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr), die aktive Paten-Truppenteile haben werden und die Anbindung zur Truppe wieder festigen. Grundsätzlich gilt der Grundsatz: „Reservisten bilden Reservisten aus!“

… garantiert mehr Flexibilität und setzt bei der individuellen Reserveplanung der Reservistinnen und Reservisten auf Nachhaltigkeit! Die neue Konzeption der Reserve sieht die Schaffung eines eigenen Kompetenzzentrums Reserve vor, das der zentralen Weiterentwicklung der Reserve dient. In diesem Zusammenhang sind bereits heute weitreichende Verbesserungen und Anreize vorgesehen, um die Reservistenarbeit attraktiver zu gestalten. Zum Beispiel neue Ausbildungsformen wie etwa modularisierte Lehrgänge und Fernausbildung, die besser an die zeitliche Verfüg-barkeit des Reservisten angepasst sind. So soll auch dazu beigetragen werden, Familie, Beruf und zivile Arbeit besser in Einklang bringen zu können. Dazu wird die Bundeswehr ebenfalls in engen Dialog mit den Arbeit-gebern treten und für die Freistellung von Arbeitnehmern für Reservistendienst werben. Insgesamt sollen so zum Vorteil aller Beteiligter die zivile und militärische Ausbildung der Reservistinnen und Reservisten im Sinne einer modernen Personalentwicklung abgestimmt werden. Zivilberufliche Qualifikationen werden dabei von der Bundeswehr stärker berücksichtigt werden, auch Ungedienten ist ein Quereinstieg als Spezialist möglich.