Neues Konzept zur Versorgung mit Einsatzbekleidung
Im November 2005 hat die LH Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft mbH (LHBw) ein neues Konzept zur Versorgung mit Einsatzbekleidung umgesetzt. Es wurde in gemeinsamer Abstimmung mit den Führungsstäben der Streitkräfte und der Wehrverwaltung gestaltet. Bundesweit wurden 38 Servicestationen (SVS) ausgewählt, die einen Bestand zur Ausstattung mit Bekleidung für die Auslandseinsätze vorhalten.
Die 38
Servicestationen zur
Einsatz-Bekleidung im
Überblick
Die 38 Servicestationen zur Einsatz-Bekleidung in den Regionen:Servicestationen zur
Einsatz-Bekleidung im
Überblick
1: Rendsburg, Rostock, Wilhelmshaven, Nordholz, Husum
2: Weißenfels, Schwarzenborn, Hammelburg, Roth, Erfurt, Bad Arolsen
3: Fürstenau, Wunstorf, Oldenburg/Osternburg, Munster, Augustdorf, Leer
4: Münster, Köln-Wahn, Koblenz 2
5: Immendingen, Calw, Germersheim, Saarlouis, Donauwörth, Ulm
6: Klosterlechfeld, Roding, Kaufbeuren, Mittenwald, Bad Reichenhall
7: Neubrandenburg, Burg, Havelberg, Beelitz, Delitzsch, Frankenberg, Gera
Die teilzentralisierte Bestandshaltung bedeutet für den Soldaten eine erhebliche Servicezuverlässigkeit. Mit einem einmaligen Besuch, in einer der unten genannten SVS, kann er die komplette Ausstattung anprobieren und empfangen.
* Einzelreisende und Kleingruppen bis maximal 80 Personen können von dem neuen Verfahren profitieren.
* Kontingente, die mehr als 80 Soldatinnen und Soldaten umfassen, werden nach vorheriger Anmeldung an jeder SVS für den Einsatz ausgestattet. Die Anmeldung sollte mindestens acht Arbeitstage im Voraus erfolgen.
Was bringt das neue Konzept?
Teilzentralisierung der SVS für Einsatzbekleidung
Einsatzbekleidung gibt es jetzt komplett und zuverlässig an 38 ausgewählten Servicestationen bundesweit. Das neue Flächenkonzept stellt die bedarfsgerechte Ausstattung für Einzelreisende und Kleingruppen jederzeit sicher. Dieses effiziente Konzept spart dem Verteidigungshaushalt erhebliche finanzielle Mittel ein. Einen vollständigen Bestand in der gesamten Fläche vorzuhalten, war wegen unzureichender Lagerkapazitäten und aus haushalterischen Gründen für die Bundeswehr nicht mehr vertretbar.
Welche Vorteile hat der Soldat?
Mit einer Anfahrt zu einer Servicestation komplett ausgestattet.
Jede der ausgewählten 38 Servicestationen hält einen Grundvorrat an Einsatzbekleidung vor. Die Stationen sind über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Die maximale Distanz vom jeweiligen Standort zur nächsten SVS liegt bei circa 120 Kilometern.
Einzelpersonen und Kleingruppen haben die Gewähr, an den ausgesuchten SVS ihre Einsatzbekleidung komplett ausgehändigt zu bekommen. Mehrfach-Fahrten und lästige Wartezeiten können damit ausgeschlossen werden.
Geprüft und genehmigt
Die Einrichtung der SVS ist am Bedarfsträger ausgerichtet
Überall dort, wo Einheiten mit häufiger Einsatzverwendung stationiert sind, wurde eine entsprechende Servicestation eingerichtet. Das Konzept wurde gemeinsam mit den Führungsstäben der Teilstreitkräfte und der zuständigen Abteilung der Wehrverwaltung (WV I 4) abgestimmt und durch sie genehmigt.
Die Auswahl der SVS-Standorte für die Einsatzbekleidung richtete sich auch nach den infrastrukturellen Voraussetzungen. Die Einsatzbekleidung wird an Standorten vorgehalten, an denen die Bundeswehr ausreichend Platz bereitstellen kann.
Quelle:www.bundeswehr.de
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